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Montag, 4. August 2014

Heftiger Name, heftiges Geschäftsmodell

„Ende 2013 ging die Website zweier deutscher Unternehmer online. Was Millionen Nutzer dort täglich zu sehen kriegen, wird dich umhauen...”

So oder so ähnlich könnte es klingen, ließe man Michael Glöß und Peter Schilling sich und das Geschäftsmodell von heftig.co beschreiben – von der Website also, die zur Zeit die deutschen Social-Media-Charts anführt. Die Idee hinter dem aus den USA importierten Erfolgsmodell: Die Betreiber durchsuchen das Netz nach ausgefallenen Fotos, Videos und Texten, die dann mit einer knackigen Überschrift, teils auch mit einem Vorspann versehen auf ihrer Website landen. Den Link zu den Fundstücken posten sie auf ihrer Facebook-Seite. Deren rund eine Million Fans verbreiten die Inhalte durch Teilen und „Gefällt mir”-Klicken. weiterlesen »

LSR: Yahoo reicht Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein

Mit einer Verfassungsbeschwerde holt Yahoo zum Gegenschlag aus, um sich zur Wehr zu setzen gegen Ansprüche von Presseverlagen bezüglich des Leistungsschutzrechts. Es sei mit dem Grundgesetz unvereinbar, so das Internet-Unternehmen.

Yahoo hat beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Beschwerde gegen das Leistungsschutzrecht eingereicht. Das teilt der Suchmaschinen- und Verzeichnisbetreiber in einer Pressemitteilung mit. Damit geht erstmals eines der Unternehmen, die nach Auffassung der Verwertungsgesellschaft Media vom Leistungsschutzrecht betroffen seien, auf gerichtlichem Weg gegen das umstrittene Gesetz vor. weiterlesen »

Mail-Scan: Google-Tipp an Behörden bringt Sexualtäter zur Strecke

Google hat in Houston einen Tipp an das National Center for Missing and Exploited Children gesendet, mit dem Hinweis, dass ein Nutzer kinderpornographisches Material in seiner Mailbox hat. Dieses erstattete wiederum Anzeige bei der Polizei in Houston, in der Folge wurde der Mann festgenommen. Dieses Vorgehen ist von Google nicht neu, bereits seit 2006 kämpft man aktiv gegen Kindesmissbrauch. Ich bin mir sicher, dass sich keiner beschwert, wenn durch so eine Methode ein Kinderschänder dingfest gemacht wird, allerdings muss man sich doch fragen, wie privat so ein E-Mail-Postfach eigentlich ist. weiterlesen »

Sonntag, 3. August 2014

Erstmals Ebola-Kranke in den USA

Zum ersten Mal werden in den USA Ebola-Patienten behandelt. Am Wochenende traf zunächst der infizierte amerikanische Arzt Kent Brantly mit einer Chartermaschine aus Liberia ein.

Von einem Militärflughafen im Bundesstaat Georgia wurde er mit einem Krankenwagen in eine Spezialabteilung des Emory University Hospital in Atlanta gebracht. Danach holte der mit nur einer Isolationskammer ausgerüstete Jet dem Sender CNN zufolge Nancy Writebol heim. weiterlesen »

China verbannt ausländische Virenscanner

Laut Medienberichten verbannt China ausländische Virenscanner von Behörden-PCs. Die Massnahme gehört zu einer ganzen Reihe von Entscheiden gegen amerikanische Softwareunternehmen. weiterlesen »

Sex sells? Die entblößte Turnerin! [Malware & Klickfalle]

Unser beliebtes Muster ist wieder da! Das angebliche Video, die hohe Verteilung, der schockierende Inhalt – und alles in letzter Zeit mit fieser Malware.

Und nun kommt hinzu: sie ist nackt – und das auch noch deutlich zu erkennen. Facebook müsste ja eigentlich an die Decke springen! Es geht dabei um folgenden Lockvogel, mit dem Titel “[VIDEO] This gymnast broke her gymnastics leotards in a competition in France!” weiterlesen »

Samstag, 2. August 2014

Bundesregierung kuscht vor den USA

Greenwald ist nicht bereit, anstelle von Snowden für den NSA-Untersuchungsausschuss auzusagen.

Die Bundesregierung und die Vertreter der Regierungskoalition im NSA-Untersuchungsausschuss kuschen vor den USA. Edward Snowden soll nicht eingeladen werden, die Bundesregierung sträubt sich, dem NSA-Whistleblower, der in Russland festsitzt, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen. Obgleich es aufgrund der Enthüllungen von Snowden zu einem ersten Showdown zwischen Berlin und Washington mit der Ausweisung des CIA-Manns in Berlin gekommen ist, will man offensichtlich nicht mehr Zwist riskieren und zeigt sich auch solidarisch, d.h. nicht souverän, beim Vorgehen gegen Russland. weiterlesen »

Freitag, 1. August 2014

US-Internetkonzerne müssen in Europa gespeicherte Daten herausgeben

Auch amerikanische Cloud-Server im Ausland sollen zukünftig von US-Ermittlern durchsucht werden dürfen. Gegen dieses Vorgehen hatte Microsoft bisher erfolglos geklagt.

US-Internetkonzerne können nach Auffassung eines Bundesgerichts in New York zur Herausgabe von im Ausland gespeicherten Nutzerdaten gezwungen werden. Richterin Loretta Preska wies mit ihrem Urteil in erster Instanz eine Beschwerde von Microsoft gegen einen Durchsuchungsbeschluss der US-Justizbehörden zurück, die auf irischen Servern liegende E-Mail-Daten auswerten wollen. weiterlesen »