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Samstag, 10. Juli 2021

Litauen baut Grenzzaun zu Belarus

Lukaschenko drohte der EU wiederholt damit, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten durchzulassen. Litauen ist davon besonders betroffen und reagiert nun auf die sich zuspitzende Lage mit einem Grenzzaun.


Litauen hat angesichts einer stark steigenden Zahl illegal Einreisender mit dem Bau eines Drahtzauns an der Grenze zu Belarus begonnen.

Nach Angaben eines Grenzschutzsprechers sollen Soldaten bei dem Kurort Druskininkai in der Nähe des Dreiländerecks zu Belarus und Polen die Barriere errichten. Die Länge dieses Grenzabschnitts betrage 30 Kilometer, sagte er laut Agentur BNS in Vilnius.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat der EU wiederholt damit gedroht, als Reaktion auf die gegen Minsk verhängten Sanktionen Flüchtlinge aus Kriegsgebieten durchzulassen. Besonders stark davon betroffen ist Litauen, das eine fast 680 Kilometer lange Grenze zu Belarus hat. Nach offiziellen Angaben wurden bereits mehr als 1500 Menschen aufgegriffen - von ihnen 37 innerhalb von 24 Stunden, wie der Grenzschutz am Freitag mitteilte.

Quelle: Yahoo Nachrichten

Drei Corona-Szenarien der Zukunft

Seit rund anderthalb Jahren stellt das Coronavirus die Welt auf den Kopf. Immer klarer ist geworden: Verschwinden wird es wahrscheinlich nicht mehr. Welche Szenarien erwarten Forscher stattdessen?


An den Gedanken muss man sich wohl oder übel gewöhnen: Fachleute gehen davon aus, dass das Coronavirus vorerst nicht ausgerottet werden kann. Aber wird die herausgehobene Stellung, die Sars-CoV-2 seit rund anderthalb Jahren einnimmt, irgendwann ein Ende haben? Welche Risiken drohen noch? Darüber hat ein Wissenschaftler-Team einen Beitrag für das Fachblatt "Nature" geschrieben.

Quelle: Yahoo Nachrichten

Montag, 28. Juni 2021

Folgen einer vierten Welle mit der Delta-Mutation

Die Delta-Variante breitet sich immer weiter aus. Auch in Deutschland wird die hoch ansteckende und aggressive Mutation bald die dominierende Variante des Coronavirus sein.

In England wurden Lockdown-Maßnahmen verlängert, Portugal und Australien haben ihre Hauptstädte abgeriegelt. Je nach dem Fortschritt der Impfkampagne bleiben die Zahlen der schwer Erkrankten und Verstorbenen jedoch unter Kontrolle.


Hochansteckend, aggressiver als bisherige Mutationen und eine Gefahr selbst für manche Geimpfte: Die Delta-Variante ist in Deutschland bereits für 15 Prozent der neuen Coronavirus-Fälle verantwortlich — Tendenz schnell steigend. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) geht davon aus, dass Delta schon im August 90 Prozent aller Corona-Fälle in Europa ausmachen wird. Schon jetzt befürchten Immunologen, dass die neue Corona-Variante die Herdenimmunität in Deutschland — und damit ein Ende der Corona-Krise — gefährdet.

Quelle: Business Insider

Nach Mallorca-Ausflug mehr als 800 Jugendliche infiziert

Sie wollten ihren Schulabschluss auf Mallorca feiern, dabei haben sich mehr als 800 spanische Schüler und Schülerinnen mit dem Coronavirus infiziert. Hunderte Kontaktpersonen müssen nun in Quarantäne.


Nach jüngsten Angaben der verschiedenen Regionalregierungen erhöhte sich die Zahl der infizierten Teenager am Sonntag um mehr als 200 auf mindestens 848. Allein in Madrid sind mindestens 410 Jugendliche betroffen. Fälle meldeten auch das Baskenland (126), Valencia (104), Galizien (70), Katalonien (64), die Balearen (33), Murcia (20), Kastilien-La Mancha (11) und Aragonien (10).

Quelle: Yahoo Nachrichten

Samstag, 26. Juni 2021

BGH - Gruppenvergewaltigungs-Urteil in Freiburg rechtskräftig

Im Fall der Gruppenvergewaltigung von zumeist Flüchtlingen an einer hilf- und wehrlosen Frau vor einer Freiburger Diskothek ist nun das Urteil gegen alle elf Angeklagten rechtskräftig.


Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf laut Mitteilung vom Freitag die Revision von fünf der Männer (Az.: 1 StR 81/21). Schon im März waren weitere fünf Verurteilungen rechtskräftig geworden, nachdem drei Angeklagte ihre Revision zurückgenommen und zwei das Urteil akzeptiert hatten. Auch der Haupttäter zog seine Revision inzwischen zurück.

Die Männer waren im Juli 2020 vom Landgericht Freiburg zu zum Teil mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die junge Frau war Mitte 2018 in einem Gebüsch vergewaltigt worden. Außerdem waren weitere sexuelle Straftaten an ihr begangen worden. Zweieinhalb Stunden soll es gedauert haben, bis die Täter von ihrem Opfer abließen. Die Frau hatte Ecstasy und Alkohol konsumiert und konnte sich nicht wehren.

Das Strafmaß des Freiburger Landgerichts gegen die Männer, zumeist Flüchtlinge, reichte von Jugendstrafe bis zu fünf Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe für den Haupttäter. Von ihm war das Opfer zuerst in ein Gebüsch gelockt und vergewaltigt worden. Danach kamen die anderen Männer hinzu.

Quelle: Yahoo Nachrichten

Samstag, 8. Mai 2021

Der digitale Impfpass in der Vorbereitung

Geimpfte und Genesene sollen wieder mehr Freiheiten bekommen. Als Nachweis für Immunität gilt dann der Impfpass.



Der digitale Impfnachweis wird personalisiert sein und kann via Corona-App oder einer weiteren App auf dem Smartphone gespeichert werden. Ein Code soll Informationen zum Impfstoff und Impfzeitpunkt enthalten.

Geimpfte und Genesene erhalten vom Impfzentrum, Krankenhaus oder ihrem Arzt ein Zertifikat mit einem sogenannten Impfbescheinigungstoken. Das ist ein 2D-Barcode, der nur einmal lesbar ist und in die Handy-App übertragen wird.

Aus Datenschutzgründen ist dauerhaft nur eine dezentrale Speicherung auf dem Smartphone des Nutzers vorgesehen. Die digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht.

Ein zentrales Impfregister ist nicht geplant, jeder soll selbst entscheiden können, ob und wann er den digitalen Impfnachweis löscht.

Der gelbe, analoge Impfpass ist weiter gültig Der gelbe Impfausweis behält weiterhin seine Gültigkeit. Die digitale Variante ist ein freiwilliges Angebot. Sollten Geimpfte kein Smartphone besitzen oder es verloren haben, soll der Impfnachweis laut dem Bundesministerium für Gesundheit auch über das „bekannte gelbe Heft“ möglich sein.

Quelle: Yahoo Nachrichten

Donnerstag, 18. März 2021

Boris Johnson: Astrazeneca-Impfstoff "sicher" und "extrem wirksam"

Deutschland sowie Frankreich, Italien, Spanien, Slowenien, Portugal und Lettland hatten am Montag verkündet, den Einsatz des Astrazeneca-Vakzins wegen der Berichte über schwere Blutgerinnsel in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung auszusetzen. Am Dienstag zog auch Schweden nach. Zuvor hatten schon mehrere andere europäische Länder diese Maßnahme ergriffen. Astrazeneca und Medizinexperten in Großbritannien verweisen aber darauf, dass es keine Belege dafür gebe, dass die Impfung ursächlich für die Blutgerinnsel sei.

Der Corona-Impfstoff wurde von Astrazeneca in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelt. In Großbritannien wurden inzwischen mehr als elf Millionen Dosen des Vakzins verabreicht, Berichte über schwere Nebenwirkungen liegen bislang nicht vor.

Quelle: AFP

Blutgerinsel und Tod nach Astrazeneca-Impfung

Die spanischen Behörden untersuchen drei Fälle von Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca, darunter einen tödlichen Fall. Die spanische Arzneimittelbehörde erklärte am Mittwoch, sie sammle weitere Informationen zu den Fällen und prüfe, ob es lediglich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Thrombose oder einen ursächlichen Zusammenhang gebe.

Quelle: AFP