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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Radio Vatikan - Der NSA ist nichts heilig

Wie am Mittwoch die italienische Zeitung PANORAMA berichtete, hörte der US Geheimdienst NSA auch den Vatikan ab. Gut möglich, dass die digitale Vatikanwallfahrt auf eine direkte Weisung von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush hin eingeleitet wurde, pflegte doch der Evangelikale seine tägliche Sitzung mit Bibelstudien zu beginnen. So könnte sich Bush, ein „Reborn Christ“, dafür interessiert haben, was denn möglicherweise doch am Katholizismus dran sein könnte. Als eigentlicher Anlass diente vielleicht ein Missverständnis über Papst Benedikt XVI. So war seine Heiligkeit Herr Ratzinger wegen seiner erzkonservativen Haltung häufig als „lebendes Fossil“ bezeichnet worden, was das Interesse des bekennenden Kreationisten Bush geweckt haben könnte. weiterlesen »

Mittwoch, 30. Oktober 2013

So gestresst sind die Deutschen

Frauen sind gestresster als Männer, Bayern stehen stärker unter Druck als Hamburger, Junge sind angespannter als Alte. Das sind Ergebnisse einer Umfrage über den Stresslevel der Deutschen. Sie leiden unter Magenbeschwerden, Tinnitus und Schlafstörungen.

Auch wenn das Wort häufig mit Negativem verbunden wird: Stress ist nicht grundsätzlich zu verteufeln. In Bewerbungsgesprächen etwa oder auf der Ziellinie eines Marathons hilft die Anspannung, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Wird der Körper jedoch dauerhaft gefordert, leidet er. Der Blutdruck steigt, die Konzentration sinkt. weiterlesen »

Briefeschreiber droht Verlust des Führerscheins

Ein 47-jähriger Mann sucht auf eigenwillige Weise den Schlagabtausch mit einer bayerischen Behörde – und schon steht die Psychiatrisierung ins Haus

Ein 47-jähriger Mann erklärt dem Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR), dass Deutschland kein souveräner Staat sei und beantragt daher die bayerische Staatsbürgerschaft. Die Behörde will der Argumentation des Mannes nicht folgen und es kommt zu einem intensiven Briefwechsel zwischen Behörde und dem Bayer. Das KVR zweifelt schnell an der geistigen Gesundheit des promovierten Psychologen und fährt ein schweres Geschütz auf: Die Führerscheinstelle wird eingeschaltet und schon wird dem Mann mitgeteilt, dass er sich auf psychische und geistige Störungen untersuchen lassen muss. Mit anderen Worten: Eine eigenwillige Auseinandersetzung mit einer Behörde kann zum Verlust des Führerscheins führen.

Der Fall, über den die Süddeutschen Zeitung ausführlich berichtet, wirft erneut die Frage auf, ob mitunter Behörden versuchen, für sie unbequeme Bürger mit Hilfe der Psychiatrie kaltzustellen oder zu schikanieren. weiterlesen »

Dow Jones: So hoch wie nie in 129 Jahren

Die Anleger setzten am Dienstag darauf, dass die amerikanische Notenbank auch künftig die geldpolitischen Zügel locker halten wird und griffen bei Aktien zu. Der Dow Jones erzielte einen neuen Rekord.

Zuversicht herrscht an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,7 Prozent auf einen Rekordschlussstand von 15'680 Punkten zu. Er steht damit auf dem höchsten Stand in seiner 129jährigen Geschichte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,5 Prozent auf 1772 Zähler und damit ebenfalls auf einen Rekordschluss. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 0,3 Prozent auf 3952 Punkte. weiterlesen »

Empörte Helfershelfer

Nun ist es offiziell, Angela Merkel steht seit 2002 – also schon vor ihrer Amtszeit als Kanzlerin – auf der Abhörliste der NSA. Obwohl man in Berlin die NSA-Affäre schon offiziell für „beendet“ erklärt hatte, ist nun die Empörung groß. Man verlangt Aufklärung von den „amerikanischen Freunden“.

Bis vor Kurzem sah das noch anders aus. Nachdem durch den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden bekannt wurde, dass der amerikanische Geheimdienst alles und jeden permanent überwacht und dieses Vorgehen seitens europäischer Regierungen nicht nur toleriert wurde, sondern auch erwünscht war, wusste man in Berlin nicht, wie man mit der Aufdeckung dieser Tatsachen umgehen sollte.

Von Kritik, Empörung oder Aufregung wollte man nichts wissen. Die Kanzlerin relativierte die Massenüberwachung, indem sie unter anderem von „Neuland“ sprach, während Innenminister Hans-Peter Friedrich die Antiamerikanismus-Keule schwang, sich sogar bei der NSA für die Überwachung bedankte und ein weiteres Mal vor „Terroristen“ warnte. weiterlesen »

German Floppy Hats in Washington

BND-Schlapphüte in den USA

Der angeschlagene NSA-Chef General Keith Alexander ist inzwischen pampig geworden und zum Gegenangriff übergegangen. So rechtfertigt der Chefspion das NSA-Abhören damit, dass auch der BND in den USA spioniere und im Jahre 2008 rund 300 US-Bürger im Visier gehabt habe (NSA-Chef Alexander: Berichte über Lauschprogramme "völlig falsch"). weiterlesen »

Dienstag, 29. Oktober 2013

Innenminister im n-tv Interview - Friedrich zweifelt an Bedeutung Snowdens

SPD, Grüne und Linke fordern angesichts der Handygate-Affäre einen Untersuchungsausschuss und eine Einladung an Edward Snowden. Innenminister Friedrich räumt der Rolle des Enthüllers in der Affäre dagegen keine besondere Bedeutung ein.

Der US-Geheimdienst NSA späht jahrelang das Handy von Kanzlerin Angela Merkel aus: Ein Skandal, davon sind große Teile der deutschen Bevölkerung und Politik überzeugt. Dass die Abhörmaßnahme aufgeflogen ist, verdanken sie dem Computerexperten Edward Snowden. Würdigen, geschweige denn ihm politisches Asyl anbieten, will der deutsche Innenminister ihm trotzdem nicht. weiterlesen »

Besonders viel Kompetenz haben wir ihm ja noch nie zugetraut, aber angesichts solcher Aussagen muss man an Friedrichs Verstand zweifeln.

Also so ein bisschen dankbar bin ich den Amis ja für ihre NSA-Geschichten.

Die sagen hier, dass die Merkel abgehört haben, um uns zu schützen. Das haben ja selbst bei uns im Inland noch nicht alle kapiert, dass die Merkel eine Bedrohung ist, vor der man das Land schützen muss.

gefunden bei Fefe